Schwerpunkte
Angststörungen
Du hast Phasen, in denen du traurig bist, dich leer fühlst oder kaum Antrieb hast. Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, wirken plötzlich weit weg. Vielleicht zweifelst du an dir selbst, schläfst schlecht oder fühlst dich überfordert – ohne genau zu wissen, warum.
Mit dir werden wir herausfinden, was hinter diesen Gefühlen steckt, damit du wieder Zugang zu deinen Stärken bekommst. Du lernst Wege, wie du dir in schweren Momenten selbst helfen, dein inneres Gleichgewicht besser spüren und frühzeitig auf Warnsignale achten kannst. Gemeinsam suchen wir Verbündete, die dich ernst nehmen und dir beistehen.

Emotionale Störungen

Reizbarkeit, Rückzug, Konzentrationsprobleme oder vermehrte körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen.
Für die Betroffenen ist es oft schwer, ihre Gefühle zu verstehen oder mitzuteilen. Sie erleben sich selbst als wertlos, überfordert oder hoffnungslos. Im Alltag kann dies zu Schwierigkeiten in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie führen. Ohne Unterstützung besteht die Gefahr, dass sich die Symptome verstärken und die Entwicklung des Kindes nachhaltig beeinträchtigen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie schaffen wir einen vertrauensvoller Rahmen geschaffen, in dem Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle besser wahrzunehmen und auszudrücken. Gemeinsam werden Wege erarbeitet, um negative Gedanken zu verändern, positive Erfahrungen wieder zu ermöglichen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Auch die Einbindung der Eltern ist ein wichtiger Bestandteil, um das Kind im Alltag zu stärken und langfristig zu stabilisieren.
Psychische Störungen mit körperlicher Symptomatik
Psychische Störungen mit körperlicher Symptomatik zeigen sich bei Kindern und Jugendlichen durch körperliche Beschwerden, für die keine ausreichende medizinische Ursache gefunden werden kann. Häufig berichten die Betroffenen über Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder andere körperliche Symptome, die dennoch sehr belastend und real erlebt werden.
Diese Beschwerden stehen oft in Zusammenhang mit seelischen Belastungen wie Stress, Ängsten, familiären Konflikten oder schulischen Anforderungen. Kinder haben häufig noch nicht die Möglichkeit, ihre Gefühle differenziert auszudrücken, sodass sich innere Anspannung über den Körper bemerkbar macht. Für Außenstehende kann dies schwer einzuordnen sein, was zusätzlich zu Verunsicherung führen kann.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird gemeinsam daran gearbeitet, den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche besser zu verstehen. Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle bewusster wahrzunehmen und alternative Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln. Ziel ist es, die körperlichen Beschwerden zu reduzieren, das Kind emotional zu stärken und ihm zu helfen, seine Bedürfnisse angemessen auszudrücken. Auch die Einbindung der Eltern spielt eine wichtige Rolle, um das Kind im Alltag unterstützend zu begleiten.

Depressive Störungen

Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter äußern sich oft anders als bei Erwachsenen und werden daher nicht immer sofort erkannt. Betroffene Kinder und Jugendliche wirken häufig traurig, antriebslos oder verlieren das Interesse an Dingen, die ihnen früher Freude bereitet haben. Statt klassischer Niedergeschlagenheit zeigen sich bei jüngeren Kindern auch Reizbarkeit, Rückzug, Konzentrationsprobleme oder vermehrte körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen.
Für die Betroffenen ist es oft schwer, ihre Gefühle zu verstehen oder mitzuteilen. Sie erleben sich selbst als wertlos, überfordert oder hoffnungslos. Im Alltag kann dies zu Schwierigkeiten in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie führen. Ohne Unterstützung besteht die Gefahr, dass sich die Symptome verstärken und die Entwicklung des Kindes nachhaltig beeinträchtigen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie schaffen wir einen vertrauensvoller Rahmen geschaffen, in dem Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle besser wahrzunehmen und auszudrücken. Gemeinsam werden Wege erarbeitet, um negative Gedanken zu verändern, positive Erfahrungen wieder zu ermöglichen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Auch die Einbindung der Eltern ist ein wichtiger Bestandteil, um das Kind im Alltag zu stärken und langfristig zu stabilisieren.
Phobien
Phobien gehören zu den Angststörungen und beschreiben eine ausgeprägte, anhaltende Angst vor bestimmten Situationen, Objekten oder Lebewesen – zum Beispiel vor Tieren, Höhen, Spritzen oder Dunkelheit. Die Angst ist dabei stärker, als es die tatsächliche Gefahr rechtfertigt, und lässt sich von den betroffenen Kindern meist nicht willentlich kontrollieren.
Kinder und Jugendliche mit einer Phobie reagieren häufig mit intensiver Angst oder Panik, wenn sie mit dem angstauslösenden Reiz konfrontiert werden oder ihn erwarten. Dies kann sich auch körperlich zeigen, etwa durch Zittern, Herzklopfen, Bauchschmerzen oder Weinen. Um diese unangenehmen Gefühle zu vermeiden, beginnen viele Kinder, entsprechende Situationen zu umgehen, was die Angst langfristig aufrechterhält oder sogar verstärkt.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie arbeiten wir behutsam und altersgerecht daran, die Angst besser zu verstehen und schrittweise zu bewältigen. Durch gezielte Übungen lernen Kinder, sich ihren Ängsten in kleinen, gut vorbereiteten Schritten zu stellen und dabei positive Erfahrungen zu machen. Auch die Einbindung der Eltern ist wichtig, um das Kind im Alltag zu unterstützen und Sicherheit zu vermitteln. Ziel ist es, die Angst nachhaltig zu reduzieren und dem Kind wieder mehr Freiheit und Selbstvertrauen im Alltag zu ermöglichen.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter zeigen sich durch wiederkehrende belastende Gedanken und durch Handlungen oder Rituale, die immer wieder ausgeführt werden müssen. Betroffene Kinder und Jugendliche erleben zum Beispiel starke Ängste vor Schmutz, Krankheiten, Fehlern oder schlimmen Ereignissen. Um die innere Anspannung zu verringern, entwickeln sie bestimmte Zwänge, etwa häufiges Händewaschen, Kontrollieren, Zählen oder wiederholtes Fragen nach Sicherheit.
Diese Symptome werden von den Betroffenen meist nicht als freiwillig erlebt, sondern als kaum kontrollierbar. Die Zwänge können viel Zeit in Anspruch nehmen und den Alltag in der Schule, in der Familie oder im sozialen Miteinander deutlich belasten. Häufig schämen sich Kinder und Jugendliche für ihre Gedanken und Verhaltensweisen, sodass die Störung zunächst unbemerkt bleiben kann.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie schaffen wir einen geschützten und verständnisvollen Rahmen, um die Zwangsstörung gemeinsam zu verstehen und zu behandeln. Ziel ist es, den Umgang mit belastenden Gedanken zu verbessern und schrittweise neue Strategien im Umgang mit den Zwängen zu erlernen. Dabei werden altersgerechte Methoden eingesetzt und auch die Eltern eng einbezogen, um das Kind im Alltag zu entlasten und langfristig zu stärken.
Ticstörungen
Ticstörungen im Kindes- und Jugendalter äußern sich durch plötzlich auftretende, wiederkehrende Bewegungen oder Laute, die scheinbar unwillkürlich auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Blinzeln, Kopfrucken, Räuspern oder bestimmte Geräusche. Die Tics können vorübergehend sein oder über einen längeren Zeitraum bestehen und in ihrer Ausprägung schwanken.
Viele Kinder und Jugendliche nehmen vor dem Auftreten eines Tics eine innere Anspannung oder ein unangenehmes Gefühl wahr, das durch den Tic kurzfristig reduziert wird. Obwohl manche Kinder versuchen, ihre Tics zu unterdrücken, gelingt dies meist nur für kurze Zeit und führt oft zu einem verstärkten Auftreten im Anschluss. In belastenden oder aufregenden Situationen können sich die Symptome verstärken.
Ticstörungen können für die Betroffenen und ihr Umfeld verunsichernd sein, insbesondere wenn sie zu Missverständnissen oder sozialer Belastung führen. In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird daher ein verständnisvoller Umgang mit den Tics gefördert und gemeinsam daran gearbeitet, die Symptome besser zu bewältigen. Durch gezielte, altersgerechte Methoden lernen Kinder und Jugendliche, ihre Wahrnehmung zu verbessern und Strategien im Umgang mit den Tics zu entwickeln. Auch die Einbindung der Eltern und des Umfelds ist wichtig, um Druck zu reduzieren und das Kind im Alltag zu unterstützen.

Belastungs- und Anpassungsstörungen

Belastungs- und Anpassungsstörungen entstehen, wenn Kinder und Jugendliche auf einschneidende Lebensereignisse oder Veränderungen mit starken emotionalen oder körperlichen Reaktionen reagieren. Auslöser können beispielsweise Trennung oder Scheidung der Eltern, der Verlust eines nahestehenden Menschen, Umzüge oder andere belastende Lebenssituationen sein. Die Reaktionen darauf sind individuell sehr unterschiedlich und hängen auch vom Alter und den persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten ab.
Häufig zeigen sich solche Belastungen in Form von Traurigkeit, Ängsten, Rückzug, Reizbarkeit oder Konzentrationsproblemen. Manche Kinder reagieren auch mit körperlichen Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen. Für Außenstehende ist nicht immer sofort erkennbar, dass diese Reaktionen mit einem belastenden Ereignis zusammenhängen, da Kinder ihre Gefühle oft nicht direkt benennen können.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird ein geschützter Raum geschaffen, in dem Kinder und Jugendliche ihre Erlebnisse verarbeiten und ihre Gefühle ausdrücken können. Gemeinsam werden Wege entwickelt, um mit der veränderten Lebenssituation besser umzugehen und neue Stabilität zu gewinnen. Dabei werden altersgerechte Methoden eingesetzt und auch die Eltern eng einbezogen, um das Kind im Alltag zu unterstützen und langfristig zu stärken.
Traumatisierungen
Traumatisierungen im Kindes- und Jugendalter entstehen durch belastende oder überwältigende Ereignisse, die das Kind emotional nicht ausreichend verarbeiten kann. Dazu gehören beispielsweise Unfälle, Gewalt, Vernachlässigung oder der Verlust einer nahestehenden Person. Solche Erfahrungen können das Sicherheitsgefühl tief erschüttern und das Vertrauen in sich selbst und andere beeinträchtigen.
Die Folgen zeigen sich oft auf vielfältige Weise: Kinder und Jugendliche wirken ängstlich, schreckhaft oder ziehen sich zurück. Manche erleben belastende Erinnerungen immer wieder, etwa in Form von Bildern, Gedanken oder Albträumen. Andere reagieren mit erhöhter Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen oder körperlichen Beschwerden. Häufig fällt es den Betroffenen schwer, ihre Erlebnisse in Worte zu fassen oder einzuordnen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird ein besonders geschützter und stabilisierender Rahmen geschaffen, in dem das Kind behutsam begleitet wird. Ziel ist es zunächst, Sicherheit und innere Stabilität aufzubauen. In weiteren Schritten kann das Erlebte altersgerecht verarbeitet werden, sodass die belastenden Erinnerungen an Intensität verlieren. Die enge Einbindung der Bezugspersonen ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um dem Kind im Alltag Halt, Orientierung und Unterstützung zu geben.

Aufmerksamkeits-/
Hyperkinetische Störungen

Aufmerksamkeits- und hyperkinetische Störungen zeigen sich im Kindes- und Jugendalter vor allem durch Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit zu steuern, Impulse zu kontrollieren und das eigene Verhalten angemessen zu regulieren. Betroffene Kinder wirken häufig unruhig, leicht ablenkbar oder haben Probleme, bei Aufgaben über längere Zeit konzentriert zu bleiben. Auch impulsives Verhalten, wie vorschnelles Handeln oder häufiges Unterbrechen, kann auftreten.
Diese Schwierigkeiten können sich in verschiedenen Lebensbereichen bemerkbar machen – insbesondere in der Schule, im sozialen Miteinander oder innerhalb der Familie. Viele Kinder erleben wiederholt Misserfolge oder Konflikte, was ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen kann. Gleichzeitig verfügen sie oft über viele Stärken, wie Kreativität, Neugier und Energie, die jedoch im Alltag nicht immer ausreichend zur Geltung kommen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird gemeinsam daran gearbeitet, die individuellen Schwierigkeiten besser zu verstehen und gezielt zu unterstützen. Durch strukturierende und altersgerechte Methoden lernen Kinder und Jugendliche, ihre Aufmerksamkeit zu verbessern, Impulse besser zu steuern und hilfreiche Strategien im Alltag anzuwenden. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und gegebenenfalls der Schule, um das Kind in seinem Umfeld bestmöglich zu fördern und zu entlasten.
Störung des Sozialverhaltens
Störungen des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter zeigen sich durch wiederkehrende Verhaltensweisen, bei denen Regeln missachtet oder Rechte anderer verletzt werden. Betroffene Kinder und Jugendliche fallen häufig durch aggressives Verhalten, starke Wutausbrüche, Lügen, Stehlen oder oppositionelles Verhalten gegenüber Erwachsenen auf. Oft bestehen Schwierigkeiten, sich an Regeln zu halten oder Konflikte angemessen zu lösen.
Hinter diesem Verhalten stehen häufig unterschiedliche Ursachen, wie Überforderung, belastende Lebensumstände oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation. Für die betroffenen Kinder ist es oft herausfordernd, ihre Gefühle wahrzunehmen und angemessen auszudrücken. Dadurch geraten sie leichter in Konflikte mit Gleichaltrigen, Lehrkräften oder innerhalb der Familie, was wiederum ihr Selbstbild und ihre sozialen Beziehungen belasten kann.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird gemeinsam daran gearbeitet, die Hintergründe des Verhaltens zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle besser zu erkennen, Impulse zu kontrollieren und Konflikte konstruktiv zu lösen. Dabei werden altersgerechte Methoden eingesetzt und die Eltern eng einbezogen, um klare Strukturen, unterstützende Kommunikation und positive Entwicklungsschritte im Alltag zu fördern.

Impulskontrollstörung

Impulskontrollstörungen im Kindes- und Jugendalter zeigen sich durch Schwierigkeiten, innere Impulse zu steuern und Handlungen aufzuschieben. Betroffene Kinder und Jugendliche handeln häufig spontan und unüberlegt, ohne die möglichen Konsequenzen ausreichend zu berücksichtigen. Dies kann sich zum Beispiel in Wutausbrüchen, aggressivem Verhalten, Regelverstößen oder anderen unkontrollierten Reaktionen äußern.
Oft erleben die Kinder eine starke innere Spannung, die sich plötzlich entlädt. Im Nachhinein fühlen sie sich nicht selten schuldig oder beschämt über ihr Verhalten, wissen jedoch nicht, wie sie es in ähnlichen Situationen anders steuern können. Diese Schwierigkeiten können zu Konflikten in der Familie, in der Schule oder im sozialen Umfeld führen und das Selbstwertgefühl belasten.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird daran gearbeitet, die Auslöser und inneren Prozesse besser zu verstehen. Kinder und Jugendliche lernen, ihre Gefühle frühzeitig wahrzunehmen und Strategien zu entwickeln, um Impulse schrittweise besser zu kontrollieren. Dabei kommen altersgerechte Methoden zum Einsatz, die helfen, neue Verhaltensweisen einzuüben. Die Einbindung der Eltern ist dabei besonders wichtig, um unterstützende Strukturen zu schaffen und das Kind im Alltag nachhaltig zu stärken.
Bindungsstörung
Bindungsstörungen im Kindes- und Jugendalter entstehen häufig, wenn frühe Beziehungserfahrungen von Unsicherheit, Vernachlässigung oder mangelnder emotionaler Verfügbarkeit geprägt waren. Kinder entwickeln in solchen Situationen Schwierigkeiten, Vertrauen zu Bezugspersonen aufzubauen oder Nähe angemessen zu gestalten. Dies kann sich sowohl in starkem Rückzug als auch in übermäßigem Klammern oder distanzlosem Verhalten äußern.
Betroffene Kinder haben oft Probleme, ihre Gefühle zu regulieren und stabile Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Sie wirken beispielsweise sehr misstrauisch, zeigen wenig emotionalen Ausdruck oder reagieren im Gegenteil sehr anhänglich und unsicher. Im Alltag kann dies zu Herausforderungen im familiären Umfeld, in der Schule oder im Kontakt mit Gleichaltrigen führen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird ein verlässlicher und sicherer Rahmen geschaffen, in dem das Kind und der Jugendliche neue Beziehungserfahrungen machen kann. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, emotionale Sicherheit zu fördern und die Fähigkeit zur Bindung schrittweise zu stärken. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit mit den Eltern oder Bezugspersonen eine zentrale Rolle, um feinfühliges Verhalten zu unterstützen und dem Kind langfristig stabile Beziehungen zu ermöglichen.

Umschrieben Entwicklungsstörung

Umschriebene Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter betreffen einzelne Bereiche der Entwicklung, wie zum Beispiel die Sprache, die motorischen Fähigkeiten oder schulische Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben oder Rechnen. Die betroffenen Kinder zeigen dabei in bestimmten Bereichen deutliche Schwierigkeiten, während ihre allgemeine Entwicklung und Intelligenz meist unauffällig sind.
Häufig fallen diese Schwierigkeiten erstmals im Kindergarten oder in der Schule auf, etwa durch Probleme beim Sprechen, eine ungeschickte Motorik oder anhaltende Lernschwierigkeiten. Für die Kinder kann dies mit Frustration, Unsicherheit oder einem verminderten Selbstwertgefühl verbunden sein, insbesondere wenn sie wiederholt Misserfolge erleben oder sich mit Gleichaltrigen vergleichen.
In der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie wird gemeinsam daran gearbeitet, die individuellen Stärken und Herausforderungen des Kindes zu verstehen. Ziel ist es, das Kind und den Jugendlichen in seiner Entwicklung gezielt zu unterstützen, sein Selbstvertrauen zu stärken und hilfreiche Strategien im Umgang mit den Schwierigkeiten zu entwickeln. Dabei erfolgt häufig eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und anderen Fachstellen, um eine bestmögliche Förderung im Alltag zu gewährleisten.
